Du kannst bei uns dein Piercing dehnen lassen. Dabei wird ein konisch verlaufender Dehnstab verwendet, der zuvor mit Gleitgel bestrichen und vorsichtig in den Stichkanal eingeführt wird. Der Schmuck mit grösserem Durchmesser wird anschliessend am Ende des Dehnstabes angesetzt und hinterhergeschoben. 

 

Preis: 25.- pro Dehnvorgang

 

 

 

 

 

 

Allgemeine Informationen zum Dehnen von Piercings

 

 

Dehnungsrate


Die empfohlene Dehnungsrate entspricht 1mm pro Monat. Dehnen eines Piercings erfordert etwas Geduld, da das Gewebe zwischen den einzelnen Schritten einige Wochen benötigt, um sich zu lockern und bei weiteren Vergrösserungen nicht einzureissen. 

 

Eigenständiges Dehnen

 

Um dein Piercing selbstständig zu dehnen benötigst du ein geeignetes Hilfsmittel. Am besten geeignet ist ein Dehnstab oder eine Dehnspirale. Wichtig ist, dass du die empfohlene Dehnungsrate einhälst und ein Gleitmittel wie zum Beispiel Vaseline oder ein Öl (Jojobaöl, Vitami-E Öl usw.) verwendest. 

 

Geruchsbildung

 

Um eine erhöhte Talgablagerung und Geruchsbildung zu vermeiden, sollten sowohl das Schmuckstück als auch der Stichkanal regelmässig mit antibakterieller Seife gereinigt werden. Um die Talgbildung zu verringern sollte auf Materialien wie Holz und Horn zurückgegriffen werden. Diese Materialien atmen besser, als dies bei Metall oder Kunststoff der Fall ist.

 

Zurückwachsen des gedehnten Piercings

 

Der gedehnte Stichkanal bildet sich nach Herausnehmen des Schmucks bzw. nach einiger Zeit um einige Millimeter zurück (In der Regel 5-10mm). Schnell gedehnte Kanäle schliessen sich oft geringfügiger als langsam gedehnte Kanäle. Das Zurückwachsen ist auch vom Alter und Gewebe des Trägers abhängig.

 

Risiken & Gefahren

 

Beim Dehnen ist die Haut oft dünner und durchlässiger für Bakterien, wodurch ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht.  Bei gedehnten Piercings im Mundbereich kann der Schmuck zu Zahnschäden führen und das Sprechen beeinträchtigen. Erfolgen zu grosse oder zu schnelle Dehnungsschritte entstehen Gewebeschäden. Ausserdem kann zu stark gedehntes Bindegewebe, sowie Deformationen von Knorpelgewebe meist nicht rückgängig gemacht werden.